Fagott

  • Das Fagott gehört zur Familie der Holzblasinstrumente. Der Name stammt wahrscheinlich aus dem Italienischen: il fagotto = das Bündel (von Röhren).
    Ende des 18. Jahrhunderts hatte das Fagott vier bis sieben Klappen. Der Klappenmechanismus wurde im Laufe der Zeit ständig verbessert und umfasst heute ca. 24 Klappen, welche gewöhnlich aus Neusilber sind. Sie ermöglichen eine erstaunlich virtuose Spielweise, die viele dem Fagott auf Grund seiner Größe gar nicht zutrauen würden. Der eigentliche Tonerzeuger des Fagotts ist das Doppelrohrblatt (kurz „Rohr“ genannt), das auf den S-Bogen aufgesteckt wird. Es besteht aus Pfahlrohr einer besonderen, im Mittelmeerraum beheimateten Schilfart und wird üblicherweise vom Spieler selbst gebaut und bearbeitet.

    Einstiegsalter und Eignung
    Das Anfangsalter ist vor allem von der Größe der Hände, der Entwicklung des Gebisses bzw. von der Gesamtentwicklung abhängig. Das durchschnittliche Einstiegsalter liegt bei
    10 Jahren. Heute werden auch schon Fagotte mit kindgerechter Mechanik gebaut. Das sind Instrumente in Originalgröße, die leichter sind und bei denen die Klappen so angeordnet sind, dass sie für kleinere Finger leichter zu erreichen sind.

    Instrumentenbeschaffung
    Ob Kauf, Mietkauf beim Instrumentenhändler, Blasmusik-Leihinstrumente – die Lehrperson berät gerne bei der Wahl des richtigen Instrumentes. Eine fachliche Beratung durch die Lehrperson vor dem Kauf eines Instrumentes wird jedenfalls empfohlen.

    • Unterrichtsort
      Bad Leonfelden
    • Einstiegsalter
      ab ca. 10 Jahren
    • Wo kann ich mitspielen?
      Blasorchester, Ensembles, Kirchenmusik, Volksmusik, Kammermusik
  • Diese Lehrkraft unterrichtet Fagott
    • Jutta Schimpl
      Fagott, Musikalische Früherziehung, Singschule